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Pioneer
Pioneer präsentierte 1997 seine ersten Plasmabildschirme der Öffentlichkeit, mittlerweile ist das Unternehmen einer der führenden Marken für Plasmafernseher. Als relativ kleines Unternehmen, sind es nicht die Verkaufszahlen, die Pioneer zu einem der beliebtesten Plasmafernseher-Produzenten weltweit machen. Es ist die Qualität und die stetigen technologischen Innovationen.
Pioneer produzierte bislang seine Plasma Display Panels (PDP) selber. Die Fertigungsstraßen (Produktionsanlagen) für PDP´s sind immer nur für eine Bilddiagonale und einer spezifischen physikalischen Auflösung entworfen. Das hängt mit der Bau- und Funktionsweise eine Plasmabildschirm zusammen. Im Klartext: Ein Generationswechsel bei Bildschirmen setzt immer gleichzeitig einen Wechsel (oder komplette Modernisierung) der Produktionsanlagen voraus.
Diese großen Investitionssumen sind für ein Unternehmen wie Pioneer schwer alleine zustemmen. Da aber bei einem Joint-Venture Pioneers mit einem größeren Partner, Pioneer immer die Rolle des Junior-Partners zugefallen wäre, entschloss sich das Unternehmen Anfang 2008 die eigene PDP Produktion aufzugeben und sich der Plasmabildschirm Produktion von Panasonic anzuvertrauen.
Die Plasmafernseher von Pioneer tragen den bezeichnenden Namen: Kuro, das kommt aus dem japanischen und bedeutet Schwarz. Der Grund: Schlechte Schwarzwert waren lange ein Manko der Flachbildfernseher, obwohl Plasmafernseher, wegen der fehlenden Hintergrundleuchte einen leichten Vorteil gegenüber LCD-Fernsehern haben, erschien das Schwarz auch hier zum Teil als dunkles Grau oder Anthrazit.
Die neuen Fernseher der Kuro-Reihe verfügen laut Herstellerangaben über ein Kontrastverhältnis von satten 20.000:1. Solche Werte kannte man noch nicht einmal von herkömmlichen Röhrenfernseher.
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