Die Auflösung
Flachbild-TVs sind in zahlreichen physikalischen Bildauflösungen zu bekommen. Davon sind folgende besonders wichtig:
852x480 Bildpunkte reichen aus, um die in Amerika und Japan übliche NTSC-Fernsehnorm darzustellen. Das sollte man sich, sofern angeboten, in Deutschland nicht anschaffen, da gegenüber dem hier verwendeten PAL-System viel an Bildinformation verloren geht. Für den Küchenfernseher reichen allerdings 640x480 Bildpunkte im 4:3-Format aus.
960x540 Bildpunkte verwendet Sharp für das LCD-basierte PALOptimal-System. Darauf kann man das PAL-Signal mit 1.024x576 Bildpunkten mit etwas Randbeschnitt unterbringen und durch einfache Umrechnung die HDAuflösungen 720p (zwei Drittel) und 1080i (halbe Zeilenzahl) anzeigen.
1.024x1.024 Bildpunkte sind bei zahlreichen Plasma-Panels aus der Hitachi/Fujitsu-Schmiede angegeben. In der Tat sind es nur 1.024x512 reale Bildpunkte, da ein etwas obskures Verfahren für die Ansprache der Plasmazellen verwendet wird. Auflösungstechnisch fällt diese Art Panel also zwischen NTSC und PAL.
1.280x720 Bildpunkte entsprechen dem HD-Bildformat 720p (und drei Viertel von 1.080 Zeilen). Das etwas höher auflösende Format 1.280x768 findet sich häufig bei Plasma-Geräten von Pioneer und kann 720p ebenfalls pixelgetreu darstellen - mit kleinen Rändern oben und unten.
1.920x1.080 Bildpunkte bezeichnet man als Full-HD und eignet sich zur Darstellung von 1080i bzw. 1080p sowie - natürlich hochgerechnet - für alle geringeren Auflösungsstufen.
Einige Hersteller verwenden Panels, die noch andere Auflösungen bieten. Diese verlangen aber in jedem Fall eine Umrechnung des Bildsignals, was zusätzliche Anforderungen an die Elektronik stellt und die Geräte entsprechend verteuert. Achten Sie aber vor einem Kauf unbedingt darauf, dass Sie Geräte nicht nur nach Bildgröße vergleichen, sondern immer auch die physikalische Bildauflösung mit betrachten. Sie ist für die Bildqualität in erheblichem Maß mitbestimmend!